Letzte Beiträge

Die Klosterkirche von Bebenhausen wurde von vielen (kunst)historischen Ereignissen geprägt. ©Foto: Thomas Kiehl.Die Klosterkirche von Bebenhausen wurde von vielen (kunst)historischen Ereignissen geprägt. ©Foto: Thomas Kiehl.
Kunstszene

Die Weltgeschichte im Kleinen: Die Klosterkirche in Bebenhausen

Die Klosterkirche von Bebenhausen ist nicht nur für die Bebenhäuser*innen etwas ganz Besonderes: Seit Jahrhunderten ist sie Gemeindekirche und Klosterkirche zugleich, Ort für Gottesdienste und dennoch Museumsraum. Wenn man sich als Besucher*in aufmerksam umschaut, kann man sie sehen: die großen und kleinen Dramen der Bewohner*innen des Klosters, die großen Architekturepochen in der Abgeschiedenheit des Schönbuchs, die Weltgeschichte im Kleinen. Solche Details machen die historischen Gemäuer jenseits der Ästhetik für Architekturnerds gerade interessant – und ich möchte heute meine Favoriten teilen.

Ausstellungsansicht "Schattengewächse", Galerie Ruppert, Birkweiler, 2019. Foto: Galerie Ruppert.
Ausstellungen

Pflanzliches aus Stahl und Eisen – Manuela Tirlers „Schattengewächse“

Sie wachsen aus den Wänden, liegen auf dem Boden und türmen sich auf zu meterhohen Stelen. Manuela Tirlers organische Stahlskulpturen erinnern an Pflanzliches und erscheinen doch gleichzeitig enorm surreal. 2019 verwandelten ihre “Schattengewächse” die pfälzische Galerie Ruppert in einen ganz eigenen Lebensraum unerforschter Flora und Fauna. Hier erfahrt ihr mehr über diese unbekannte Landschaft und ihre zahlreichen Bewohner!

Kunstszene

Kune erklärt! Ephemere Kunst

Vergänglichkeit begleitet uns im Laufe unseres Lebens auf die unterschiedlichsten Arten. Meist wird sie allerdings mit einem Endpunkt und damit einer negativen und beklemmenden Bedeutung in Verbindung gebracht.
Ephemere Kunst, die sich mit der Vergänglichkeit und ihren vielen Gesichtern auseinandersetzt, zeigt auf, dass es zahlreiche Blickwinkel gibt, aus denen heraus das Thema betrachtet werden kann. Was der Begriff “Ephemer” bedeutet und wie die Kunst sich damit auseinandersetzt, folgt hier etwas ausführlicher.

Künstler*innen

Leere wird mit Kreativität gefüllt – „Corona“ von Jürgen Klugmann im Tübinger Künstlerbund

Museen und Ausstellungshäuser umfängt aktuell – wie viele andere Gebäude – eine stille Leere. Der Zutritt bleibt den Interessierten verwehrt und das Virus bestimmt weiterhin auf unbestimmte Zeit unseren Alltag. Doch kann eine solche Leere auch Raum für Kreativität schenken?. Der Künstler Jürgen Klugmann nutzt den Leerstand im Künstlerbund Tübingen und präsentiert für eine Woche seine aktuelle Werkserie unter dem treffenden Titel „Corona“.