Kunstszene

Kunst-Quarantäne-Paket #8

Wir sind froh, dass ab dieser Woche wieder Ausstellungsbesuche möglich sind. Als das in den letzten Wochen nicht möglich war, haben wir euch mit unseren Kunst-Quarantäne-Paketen verschiedene digitale Angebote näher gebracht und versucht euch die Zeit zu versüßen. Doch auch wir, als Kune-Team hatten uns 2020 etwas anders vorgestellt.

„Man weiß erst was man hatte, wenn man es verloren hat!“ Nun gut, verloren ist vielleicht sehr dramatisch, aber die letzten Wochen wurden uns fast alle kulturellen Optionen entzogen. Auf der einen Seite haben wir großes Verständnis für diese Entscheidung, auf der anderen Seite fehlen uns die verschiedenen Museumsgerüche und -erlebnisse. Wir sind froh, dass ab dieser Woche wieder Ausstellungsbesuche möglich sind. 

Die letzten Wochen haben wir euch mit unseren Kunst-Quarantäne-Paketen verschiedene digitale Angebote näher gebracht und versucht euch die Zeit zu versüßen. Doch auch wir als Kune-Team hatten uns 2020 anders vorgestellt. Nach einem sagenhaften Start des Blogmagazins im vergangenen Jahr, wollten wir dieses Jahr verschiedene Offline-Angebote anbieten und euch zeigen, was wir noch so können. Wir wollten euch, unsere Community, auf die wir sehr stolz sind, noch näher an Kunst und Künstler*innen bringen. Geplant waren u.a. Ausflüge nach Basel und Frankfurt, um gemeinsam große Ausstellungen zu besuchen. Aufgrund der momentanen Abstandsregelung müssen wir dieses Vorhaben vorerst verschieben.

Mit #TalkzumTee wollten wir euch im April mit den Künstler*innen der aktuellen Ausstellung KUNST Reutlingen 2020 zusammenbringen. Es sollte ein ungezwungener Rahmen zum Austausch und Kennenlernen sein. Dieses Vorhaben konnten wir in eine Instagram-Reihe umarbeiten. Seit dem 4. April 2020 stellen wir euch im regelmäßigen Abstand einige Werke und Künstler*innen der Ausstellung vor. Aufgrund der Ausstellungsverlängerung habt ihr bis zum 16. August 2020 Zeit, euch die Ausstellung im Kunstverein Reutlingen anzusehen.

Zusätzlich wollten wir die Kulturnacht Tübingen, die am 9. Mai 2020 hätte stattfinden sollen, mit einer Pop-Up-Ausstellung vor der Stiftskirche begleiten. Drei Künstler*innen der Region sollten Teil dieses kleinen Spektakels werden. Nun wird die Kulturnacht voraussichtlich in den Herbst verschoben. Wir hoffen von Herzen, dass wir mit unserer Idee auch dann dabei sein können. Für uns sind die Umstände super schade. Gleichzeitig sind wir sehr froh, dass alle unsere Lieben gesund sind und wir diesen Blog sowie unsere Social-Media-Kanäle haben, mit welchen wir euch auch weiterhin Kunst und Künstler*innen näher bringen können.

Doch wie ging es eigentlich uns im Einzelnen in dieser Zeit? Was waren unsere privaten und beruflichen Pläne? Wie sahen die Wochen tatsächlich aus?

Sarah

Manchmal fühlt es sich immer noch surreal an. Der „neue Alltag“, der uns alle seit einigen Wochen fest umklammert, erscheint mir an manchen Tagen immer noch unwirklich. Menschen mit Masken in den Supermärkten und in den Bussen, abendliche Polizeistreifen in unserer Straße, Menschen, die bewusst einen Bogen um dich machen, wenn du an ihnen vorbeiläufst. Unser geplanter Urlaub in Südfrankreich musste storniert werden, Verwandte mussten große und wichtige Feiern absagen. Die Krise ist allgegenwärtig.

Vieles, was bis vor Kurzem selbstverständlich war, geht nun nicht mehr.“

Und jede*r von uns ist betroffen. Manche mehr, manche weniger. Der Fokus meiner Prioritäten hat sich in den letzten Wochen verschoben. Vieles, was bis vor Kurzem selbstverständlich war, geht nun nicht mehr. Aber: Mein Ehemann, meine Familie und meine Freund*innen sind soweit gesund und das ist das Wichtigste. Und trotzdem hadern wir mit den Einschränkungen, die uns auferlegt werden. Für mich und meine Arbeit bedeutet das im Moment vor allem konzeptionelle Überlegungen. Sich Gedanken machen über mögliche zukünftige Projekte. Unsere geplanten Veranstaltungen mit Kune mussten wir erst einmal absagen, was sehr, sehr schade und traurig war. Gleichzeitig sitze ich an einer wissenschaftlichen Arbeit, für die aktuell natürlich eigentlich der beste Zeitpunkt ist. Automatisch wird der eigene Schreibtisch und das eigene Büro zum „place to be“. Kein Nachmittagskaffee mit Freund*innen im Lieblingscafé, kein Feierabendbierchen in der Stammkneipe, dafür mehr Zeit für Projekte zu Hause. Sollte nicht die Küche mal gestrichen werden? Ach, dieses Rezept wollten wir doch schon lang mal versuchen… Ich bin sehr froh, diese Zeiten nicht alleine durchstehen zu müssen, sondern meinen Ehemann an meiner Seite zu wissen. Wir strukturieren unseren Tag, beide im Homeoffice, machen nachmittags einen Spaziergang oder abends eine Runde Yoga.

Und natürlich hilft es auch regelmäßig Kontakt zur Familie und den Freund*innen zu haben. Mit FaceTime, Whatsapp, Zoom oder Skype bieten sich hier so viele Möglichkeiten. Mir fällt auf, dass ich in den letzten Wochen viel öfter mit einigen Freund*innen Kontakt hatte, als es normalerweise der Fall ist (weil wir beispielsweise weiter auseinander wohnen). Dies mag eine der wenigen positiven Seiten der aktuellen Lage sein. Und an solche Momente klammere ich mich in diesen Tagen nur zu gern, vielleicht mit einem Gläschen Wein, um abzuwarten, bis wieder ein Stück „Normalität“ in unser aller Leben zurückkehrt. 

Paul

Mit Kune hatten wir ja einiges geplant, das jetzt nicht stattfinden konnte und auch der Besuch in Museen und Galerien ist in letzter Zeit flach gefallen. Aber so ganz ohne Kunst geht ja einfach nicht. Nach Angeboten zu suchen, wie man trotz der Quarantäne zu Kunst kommen kann, hat dann aber Spaß gemacht. Occupy White Walls hatte ich schon länger im Hinterkopf gehabt – einen Artikel über das Spiel zu schreiben hat also wunderbar gepasst.

Von der Uni aus fiel die Quarantäne passenderweise in die vorlesungsfreie Zeit – in der ich aber sonst gerne an meiner Masterarbeit geschrieben hätte. Wenn aber alles geschlossen ist, kann man auch keine Bibliotheken besuchen, um dort nach Literatur zu forschen. Zum Glück hatte ich aber schon Ende Januar einige Bücher ausgeliehen und Aufsätze gescannt, so dass ich nicht völlig untätig sein musste.

Ganz ohne Kunst geht ja einfach nicht.

Paul auf seiner Fahrradtour durch das leere Reutlingen.

Für Anfang April waren eine Reise nach München und das jährliche Familientreffen geplant, die beide ins Wasser gefallen sind. Dafür habe ich Mitte April einen improvisierten Stadtrundgang in Reutlingen gemacht – mit dem Fahrrad in die Altstadt, wo dann ohnehin nicht viel los war, so dass man sich gut aus dem Weg gehen konnte. Obwohl auch hier die Gebäude und Parks geschlossen waren, konnten wir dennoch ein paar der lokalen Highlights von außen besichtigen: Teile der mittelalterlichen Stadtmauer, die Marienkirche und die Oberamteistraße mit Fachwerkhäusern aus dem 14. Jahrhundert. Dort wird gerade eine Baulücke mit einem Neubau gefüllt, der die historischen Bauten nicht nur stützen, sondern auch barrierefrei begehbar machen wird.

Jessica

Es kommt immer anders als man denkt. Voller Vorfreude habe ich meinem Volontariat, das am 1. April 2020 angefangen hat, entgegen gefiebert. Ich habe Ende März eine tolle Wohnung, nur 8 Minuten von meiner Arbeitsstelle, gefunden, Möbel organisiert und mich mit der Tatsache abgefunden drei Autofahrstunden von meiner Familie und dem Kune-Team entfernt zu sein. Corona hatte aber andere Pläne für mich. Seit dem 1. April befinde ich mich nämlich in 100% Kurzarbeit; momentan bis Ende Mai. Dass das nicht anders geht, verstehe ich, schließlich sind fast alle neuen Kolleg*innen selbst in Kurzarbeit und im Homeoffice, sodass mich niemand einlernen und betreuen könnte. Jetzt sitze ich weiterhin in der Nähe von Tübingen bei Mann und Kater und versuche die „freie“ Zeit so gut es geht zu nutzen. Es werden Ideen gesammelt, wie sich Kune in der Zeit, in der so viele kulturelle Möglichkeiten wegfallen, positionieren kann, Sprachlernapps werden ausgetestet, liegen gebliebene Unterlagen sortiert und der Balkon aufgehübscht.

Jessy bezog bereits ihre Zweitwohnung.
Wann wird es mit dem Volontariat richtig losgehen?

Die Tage vergehen wie im Flug. Abends frage ich mich häufig was ich eigentlich gemacht habe und schlussendlich fühlt es sich an, als ob man eigentlich nichts gemacht hätte. Eine komische Situation, die mich gleichzeitig an meine Zeit nach dem Studium vor einem Jahr erinnert, als ich auf Jobsuche war. Mit dem Unterschied, dass es Kune bereits schon gibt und nicht nur in Planung ist und ich trotzdem eine finanzielle Sicherheit habe. Da die Museen mittlerweile wieder öffnen dürfen, hoffe ich ganz fest, dass es bei mir zum ersten Juni mit dem Volontariat los geht und ich euch, liebe Leser*innen, von etwas weiter weg Kunst näher bringen kann.

Elisabeth

Ein Virus, ein unsichtbares Wesen, dass die ganze Welt aus der Bahn wirft. So auch meinen eigenen kleinen Kosmos. Keine Museums- und Galeriebesuche, keine Gespräche mit Künstler*innen in ihren Ateliers. Nichts mit all den vielen Kune-Plänen. Für mich persönlich im ersten Augenblick ein Schlag ins Gesicht.

Kommt Zeit, kommt Kune!

Nun hieß es: Zeit in den eigenen vier Wänden, Zeit im Homeoffice, Zeit ohne Betreuung der Tochter in der Kita. Zeit für Frühjahrsputz und um die Wohnung zu sortieren? Zeit um an den eigenen Projekten weiterzuarbeiten, vorgenommene Ziele umzusetzen? Pustekuchen! So sah mein Alltag die letzten Wochen definitiv nicht aus. Viel Zeit mit meiner Tochter, ein jonglieren zwischen Arbeit und Betreuung. Veränderte Tagesabläufe, wenig Schlaf. Das klingt anstrengend – ist es auch. Aber eins ist sicher: Alles hat auch was Gutes. Zum Beispiel viel Familie – wunderschön! Meine Ziele: Ähm ja… Nennen wir es „verschoben“. Doch mal ganz ehrlich: Müssen die eigenen Ziele immer erste Priorität haben? Was sind Ziele in solchen Zeiten wert? Wie bringen sie einen weiter oder hemmen sie einen gar? Ich habe in den letzten Wochen gelernt meine persönlichen Ziele zu überdenken und vor allem anders anzugehen. Was will ich? Was will ich für meine Familie? Was will ich für Kune? Fragen über Fragen, die mich in meinem Alltag beschäftigen, aber auch wachsen lassen. Meine Work-Life-Balance soll ausgewogen sein, auch die der eigenen Familie, von und mit Freund*innen und auch im Kune-Team. Und vor allem soll nicht nur mir alles Spaß machen. Auf alle Fälle weiß ich: Wir als Familie sind ein super Team und wir als Kune ebenso. Wir sind alle immer füreinander da. Kommt Zeit, kommt Kune!

Und was nehme ich mit: Lieber nochmals einen Schritt zurück gehen, gemeinsam mit meiner Tochter und meinem Mann ein Brettspiel spielen, ein Buch lesen oder einen Spaziergang machen. Gemeinsam mit meinen Freund*innen und Kolleg*innen ausgiebig quatschen, zuhören und die Zeit genießen. Denn das macht nicht nur glücklich, sondern das schenkt Kreativität und Produktivität – und noch viel wichtiger: Freundschaft und Liebe!

Vanessa

Diese „Krise“, wie sie in den Medien oft genannt wird, hat mich ehrlich gesagt kalt erwischt. Ich hatte einen Urlaub in der Schweiz und eine große Überraschungsparty bei uns zu Hause geplant. All das ist aufgrund der momentanen Lage im Nichts verpufft. Von unseren Plänen mit Kune ganz zu schweigen.

Die Kunst kommt momentan natürlich viel zu kurz.“

Ich habe das Glück, nicht alleine in meiner Wohnung zu sitzen, sondern sie mit einem geliebten Menschen teilen zu dürfen. Auch wenn es manchmal kracht, versuchen wir die gemeinsame Zeit, die wir gerade zwangsläufig miteinander verbringen, zu genießen. Gemeinsame Aktivitäten sind dabei genauso wichtig, wie der persönliche Freiraum, den wir uns geben sollten. Ein Drahtseilakt, der uns bis jetzt wirklich gut gelingt. Aber wie kommen Familie und Freunde mit der Situation zurecht? Man beginnt sich zu fragen, ob es anderen Menschen wohl ähnlich geht. Im persönlichen Gespräch kann man Freunde und Familie ja momentan nicht danach fragen.

Die Kunst, die einen großen Teil meines Lebens ausmacht, kommt momentan natürlich viel zu kurz. Oft habe ich mir schon vorgestellt, wie es wohl wäre, wenn ich jetzt in einem Museum, einer Galerie oder einer anderen Institution sein könnte. Durch eine Ausstellung wandeln. Kunstwerke körperlich erfahren. Die Luft der Ausstellungsräume spüren. Kunst erleben. Diese Erfahrung wird für einige Zeit wohl nicht mehr so möglich sein, wie wir es aus der Vergangenheit gewöhnt sind und vorerst in meiner Fantasie stattfinden müssen, aber solange uns das bleibt, solange wir unsere Ängste und Hoffnungen artikulieren und wir den Kontakt zu geliebten Menschen aufrecht erhalten, sind wir wohl stark genug, um der Vorfreude so viel Platz wie möglich in unseren Gedanken einzuräumen. Die Vorfreude auf die erste innige Umarmung. Das erste gemeinsame Lachen. Das erste Glas Wein in der Sonne und das erste Mal Baden gehen im Sommer.

Sara

Vor 9 Wochen wurden von jetzt auf gleich Tagesabläufe um 180 Grad gedreht, Pläne zerstreut und Träume geboren. Über die jetzige Zeit zu schreiben fällt mir unwahrscheinlich schwer, auch weil nicht klar ist, ob sich in der Kommenden etwas ändert. Mit Kune hatten wir Veranstaltungen geplant, die uns nicht mehr nur digital zeigen sondern bei denen wir live vor Ort gewesen wären. Es hätte endlich ein realer Dialog und Austausch stattfinden können, netzwerken ohne „Netz“ und wie eingangs beschrieben, noch so vieles mehr.

„Mir fehlt ein Platz zum Arbeiten, Zeit zum Abschalten, zum Nachdenken und Konzentrieren.“

Persönlich treffen mich die letzten Wochen ziemlich intensiv. Ich komme mir vor, als wäre ich vor ein paar Wochen in einen Zug eingestiegen, der zu Wartungsarbeiten auf ein Abstellgleis gefahren wurde. Hier ein sogenannter systemrelevanter Ehemann und die Fragen: Was ist wenn man selbst nicht systemrelevant ist? Wenn man so etwas macht wie freiwilligen Onlinejournalismus, als Führungskraft in einem musealen Betrieb arbeitet und obendrein auch noch geplant hat eigentlich das letzte Semester zu studieren? Was ist, wenn man zudem auch noch ein Kind hat, das im Normalfall – um all das zu ermöglichen – in die Kita und zu den Großeltern geht? Tja was ist dann jetzt? Nichts. Das Abstellgleis eben. Homeoffice, wissenschaftliches Arbeiten, ehrlich: Wer kann das mit einem nicht ganz dreijährigen, aufmerksamkeitsbedürftigen Kind wirklich? Ich nicht! Sich 12 oder 13 Stunden am Stück jeden Tag mit dem eigenen Kind zu beschäftigen ist zu größten Teilen wunderschön, aber auch einfach anstrengend. In unserem Haushalt gibt es keine Wochenenden, keine noch zwei Tage, dann bist du dran und kannst etwas machen. Was mich diese Zeit lehrt ist Demut und Unverständnis für manches Verhalten. Ich weiß nicht, wie man Eltern im Homeoffice arbeiten lassen kann, ohne abzusichern, wie die Kinderbetreuung geregelt ist und ich habe mal wieder so viel mehr Respekt gesammelt für alle Alleinerziehenden. 

Saras produktive Zeit geht wenn dann nur mit Kind.

Was mir fehlt: Mir fehlt die körperliche Nähe zu meiner Familie, eine Umarmung der Freundin, die runzeligen Hände meiner Großeltern oder die Vorfreude meines Kindes auf Oma und Opa. Mir fehlt ein Platz zum Arbeiten, Zeit zum Abschalten, zum Nachdenken und Konzentrieren. Ob die Kinder zu den „großen Verlierern“ gezählt werden können? Ich kann nur über meines sprechen und neben all den negativen Aspekten, die man immer am lautesten kundtut, sind es oft die positiven Dinge, die langfristig haften bleiben. 1. Diese intensive Zeit miteinander kann uns niemand mehr nehmen. 2. Bei allem kräftezehrenden Elterndasein, bekomme ich von diesem Wesen eine unendliche Dankbarkeit zurück. Wichtig ist auch, dass man in solchen Momenten weiß, was einem fehlt und die Dinge wertzuschätzen weiß. Wie wertvoll es ist, sein Kind in eine Betreuung geben zu dürfen. Wie wertvoll Bibliotheken, Museen, öffentliche Einrichtungen und menschliche Kontakte sind. Wie gut es einem geht, weil man Zugang zu mobilen Geräten, eine bezahlte monatliche Miete und – trotz hochgradig gefährdeten Risikopatienten – gesunde Familienmitglieder und Freunde hat. UND wie gut es in einem Team funktioniert, wenn jemand keine Kapazitäten hat, um Texte zu schreiben und dafür andere einem den Rücken stärken. Rücken stärken ist das was zählt, zuhören und jede, damit meine ich jede Form von individuellem „ich kann nicht mehr“ ernst nehmen. Jede*r kommt irgendwo, irgendwann an irgendeine Grenze, die belastet. Ich für meinen Teil habe mir fest vorgenommen kreativ zu werden wo und wie ich mein Zugabteil wieder auf die richtigen Schienen bringen kann. Es ist doch so: Wer weiß wie lange wir noch auf irgendwas verzichten müssen, das uns wichtig ist!

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