Autor: Sarah Hergöth

Kunstszene

Das Jahr der nicht gesehenen Ausstellungen – Ein Plädoyer für die Systemrelevanz von Kunst

Kunst ist anscheinend nicht systemrelevant. Die erneute Schließung von Kunst- und Kulturhäusern, Museen, Galerien usw. frustriert einmal mehr. Nach über einem Jahr Corona gibt es etliche künstlerische Positionen und Ausstellungen, die von den Besucher*innen nicht live gesehen werden konnten. Was bedeutet dies für unsere Gesellschaft?

Künstler:innen

Leere wird mit Kreativität gefüllt – „Corona“ von Jürgen Klugmann im Tübinger Künstlerbund

Museen und Ausstellungshäuser umfängt aktuell – wie viele andere Gebäude – eine stille Leere. Der Zutritt bleibt den Interessierten verwehrt und das Virus bestimmt weiterhin auf unbestimmte Zeit unseren Alltag. Doch kann eine solche Leere auch Raum für Kreativität schenken?. Der Künstler Jürgen Klugmann nutzt den Leerstand im Künstlerbund Tübingen und präsentiert für eine Woche seine aktuelle Werkserie unter dem treffenden Titel „Corona“.

Gustav Klimt. Wer sieht Was
Kunstszene

Wer sieht was? Der Kuss von Gustav Klimt

Der Kuss des österreichischen Künstlers Gustav Klimt gehört wohl zu den bekanntesten Kunstwerken überhaupt. Die außergewöhnliche Gestik mit Blattgold und floral-ornamentalen Elementen auf der Leinwand zu arbeiten, charakterisiert Klimts einzigartigen Stil. Sechs Kunsthistorikerinnen haben sich das Gemälde genauer angeschaut und ihre Gedanken festgehalten.