Künstler:innen

Protestplakat zur Performance von TransNation Art in Tübingen

„Bei Mord und Gewalt muss man seine Stimme erheben“ – eine Protestaktion von Tübinger Künstler*innen für ein Land Südostasiens

Am 1. Februar 2021, dem Tag, an dem das neue Parlament Myanmars seine Arbeit beginnen sollte, kam es durch das burmesische Militär zu einem Putsch. Die Wahl im November 2020 hatte Aung San Suu Kyi bzw. ihre Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD) zur Siegerin erklärt. Die langanhaltende Kritik und der Vorwurf des Wahlbetruges, durch die Militärjunta unter Oberbefehlshaber Min Aung Hlaing, führte letztlich zum brutal blutigen Militärcoup. Aber was hat das mit Kunst zu tun?

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Anna Gohmert, Lebendige Steine, Rauminstallation, 2020, Lithops, Vulkansubstrat, Kiesel, Steinwolle, Spanngurte, mit Alaun bewachsene Perücken / Vorhänge, Kleiderständer Videoprojektion auf Kristallrasen, 12:00 min. Ansicht in der Galerie Stadt Sindelfingen. © Anna Gohmert, Foto: Anna Gohmert.

Anna Gohmert: Gemeinsam Denken

Drei kleine Essays regen zum Mitdiskutieren an – es geht zum Beispiel um den künstlerischen Arbeitsprozess und um Kunst in Pandemiezeiten. Grundlage ist ein Gespräch mit Anna Gohmert zu ihrer Arbeit Lebendige Steine.

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Wilhelm Pfeiffers Sgraffito an der Fassade seines Ateliers zeigt die Musen. Die Figuren sind flächig in weiß, rot und grün angelegt: Ein Bildhauer mit Skulptur, eine sitzende Lesende und eine Figur mit Masek und ein sitzender Flötespieler. Am Ende ein kleiner Hund.

Der unbekannte Prominente Tübingens – Wilhelm Pfeiffer

Malerei, Zeichnung, Holzschnitt, Linolschnitt, Batik, Lithographie, Radierung und Siebdruck – Wilhelm Pfeiffer war ein vielseitiger Künstler, der sich in den verschiedensten Disziplinen der Bildenden Künste ausprobierte. Doch sind es vor allem seine Skulpturen, die sich ins kulturelle Gedächtnis einschrieben und bis heute bekannt sind.

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Leere wird mit Kreativität gefüllt – „Corona“ von Jürgen Klugmann im Tübinger Künstlerbund

Museen und Ausstellungshäuser umfängt aktuell – wie viele andere Gebäude – eine stille Leere. Der Zutritt bleibt den Interessierten verwehrt und das Virus bestimmt weiterhin auf unbestimmte Zeit unseren Alltag. Doch kann eine solche Leere auch Raum für Kreativität schenken?. Der Künstler Jürgen Klugmann nutzt den Leerstand im Künstlerbund Tübingen und präsentiert für eine Woche seine aktuelle Werkserie unter dem treffenden Titel „Corona“.

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Antonio Robinia. Selektion I, Acryl auf Leinwand, 150 x 180 cm, 2018.

Im Gespräch mit: Antonio Robinia

2019 beendete Antonio Robinia sein Meisterschüler-Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seit etwa einem Jahr wohnt der 1989 im badischen Mosbach geborene Künstler nun auf der Schwäbischen Alb. Dort durften wir ihn bereits letzten Herbst in seinem Atelier in Undingen besuchen und sogar beim Malen zuschauen. Wie er zur Malerei kam und woher er seine Bildideen bezieht, konnten wir in einem Gespräch nun etwas genauer erfahren.

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