Autor: Julia Berghoff

Ausstellungsansicht "Schattengewächse", Galerie Ruppert, Birkweiler, 2019. Foto: Galerie Ruppert.
Ausstellungen

Pflanzliches aus Stahl und Eisen – Manuela Tirlers „Schattengewächse“

Sie wachsen aus den Wänden, liegen auf dem Boden und türmen sich auf zu meterhohen Stelen. Manuela Tirlers organische Stahlskulpturen erinnern an Pflanzliches und erscheinen doch gleichzeitig enorm surreal. 2019 verwandelten ihre “Schattengewächse” die pfälzische Galerie Ruppert in einen ganz eigenen Lebensraum unerforschter Flora und Fauna. Hier erfahrt ihr mehr über diese unbekannte Landschaft und ihre zahlreichen Bewohner!

Antonio Robinia. Selektion I, Acryl auf Leinwand, 150 x 180 cm, 2018.
Künstler*innen

Im Interview mit Antonio Robinia

2019 beendete Antonio Robinia sein Meisterschüler-Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seit etwa einem Jahr wohnt der 1989 im badischen Mosbach geborene Künstler nun auf der Schwäbischen Alb. Dort durften wir ihn bereits letzten Herbst in seinem Atelier in Undingen besuchen und sogar beim Malen zuschauen. Wie er zur Malerei kam und woher er seine Bildideen bezieht, konnten wir in einem Gespräch nun etwas genauer erfahren.

Willem van Aelst, Stillleben mit Widderkopf, 1652, Öl auf Leinwand, 125,5 x 99,5 cm. © Palazzo Pitti
Kunstszene

Kune erklärt! Mimesis und Imitatio – Nachahmung und Nachahmung?

In der Kunstgeschichte wirft man gerne mit Begriffen um sich, die meist selbst schon eine lange Geschichte in sich tragen. Eine der längsten hat wohl das Prinzip der Mímesis – der Nachahmung. Hier geht der Ursprung sogar zurück bis in die Antike. Inwiefern Mímesis aber gerade kein bloßes Nachahmen oder Kopieren bedeutet, erfahrt ihr in unserem ersten “Kune erklärt” Blogartikel über den kunsthistorischen Begriff und seine vielen Gesichter.